Rückblick und Vorschau vom Dorf- und Vereinsleben der Gemeinde Oßling!
Der Fußball ist noch nicht ganz im Gange und da bleibt ein wenig Zeit nochmal auf das Heimatfest des Ortes Skaska im Juni 2025 zurück zu blicken. Am Sonntag ging es um die Einlösung der in der Samstagnacht verkündeten „Dorfwette“. Bis 11 Uhr sollten mindestens 10 Männer als „Frauen“ verkleidet auf dem Sportplatz erscheinen. Wie schon berichtet, war die Resonanz dafür überwältigend. Es kamen 18 „Frauen“ und „Rotkäppchen“ war auch dabei. Sie war auf der Suche nach ihrer Großmutter. Allerdings musste sie immer auf der Hut sein, um nicht in die Hände des bösen Wolfes zu fallen! Nach einiger Zeit der Suche fand sie ihre Großmutter und die Freude war riesig.

li. Rotkäppchen, alias Manfred Wenzel und re. die Großmutter, alias Hans-Peter Knöfel. Durch den lauten Trubel, der auf dem Festgelände herrschte, machte der böse Wolf an diesem Sonntag einen riesen Bogen um Skaska und so konnte „Rotkäppchen“ mit ihrer Großmutter richtig feiern und einen schönen Sonntag verbringen. Auf ein neues und buntes Heimatfest in 2026!
Damit wirft das 2. Heimatfest des Ortes Oßling (651 Jahre) und das 4. Vereinsfest der SG Oßling/Skaska e.V. ihre Schatten voraus. Am letzten Wochenende dieses Monats, vom 29.08. – 31.08.2025 findet dieses auf dem Sportplatz in Oßling statt. Später dazu mehr!
Am Samstag, den 09.08.2025 war Schuleingang in Sachsen. Auch in unserer Gemeinde gingen die jungen F-Junioren Fußballer der SGO in die Schulen in Oßling. In die Kastanienschule wurden eingeschult: v.li. Finn; Neo; Mats und Mailo.
In die freie, christliche Schule wurden eingeschult:
v.li. Anton; Luis; Markus; Ole und Malik.

Wünschen wir den Schulanfängern viel Spaß, gute Laune beim Lernen und das sich ihre Aufregung für den neuen Lebensabschnitt schnell legt bzw. sie in der Schule einen guten Start haben. Die SGO hofft natürlich, dass die Jungs trotz der Mehrbelastung ihren Fußballsport im Verein weiter treu bleiben und auch dort ihren Spaß und Erfolg haben!
Im Nachwuchsbereich der SGO ist die Vorbereitung auf die neue Saison voll im Gange. Alle Teams bereiten sich durch fleißiges Training auf die kommenden schwierigen Aufgaben vor.
Am Freitag ging für die Männer der SpG. DJK Blau-Weiß Wittichenau 2./SG Oßling/Skaska die Pflichtspielsaison los. In der ersten Hauptrunde des Kreispokals wurde ihnen Heimrecht zugelost. Auf dem Sportplatz in Oßling empfingen sie die Gäste von Baruther SV. Sie spielen diese Saison ebenfalls in der 1. Kreisklasse, aber in der Staffel 1. Die Gastgeber spielen bekanntlich in der Staffel 3 und deswegen wird es keine Punktspielduelle zwischen beiden Vereinen geben. Wenn das erste Pflichtspiel ansteht, wissen die Teams meistens noch nicht richtig, wo sie stehen und wie weit das „Antrainierte“ in der Vorbereitung schon auf dem Platz umgesetzt werden kann! Das Heimrecht könnte da schon ein gewisser Vorteil sein. Beide Teams begannen den Pokalfigth gleich ohne „Abtasten“. Die anwesenden Gäste, Zuschauer und Fans beider Teams werden dieses Spiel nicht so schnell vergessen!
In der ersten Viertelstunde verteiltes und flottes Spiel von beiden Seiten. Die wieder in „Mausgrau“ spielenden Gastgeber vergaben zwei, drei gute Chancen zur Führung. Dies bestraften die in blau spielenden Gäste eiskalt und zogen auf 0:2 davon. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiris, Benno Berlin. Im zweiten Abschnitt ging es mit dem rasssigen und gutklassigen Duell weiter. Jetzt auf beiden Seiten viele Chancen, aber weder die Gäste schafften die Vorentscheidung, noch die Gastgeber den Anschlusstreffer. Nach einer Stunde Spielzeit nahm Niklas Zschorlich sein Herz in die Hand und „hämmerte“ den Ball unhaltbar ins linke Toreck zum 1:2. Jetzt ging es bei den Platzherren um alles oder nichts. Sie berannten pausenlos das Gästetor, in der Hoffnung, den Ausgleich zu erzielen und damit eine Verlängerung zu erzwingen. Als niemand mehr damit rechnete, schaffte Michael Piatza mit dem Abpfiff tatsächlich
noch das 2:2! Damit doch Verlängerung. In dieser spiegelte sich der Spielverlauf nochmals wieder. Die Gäste gingen in der 96. Minute mit 2:3 in Front. Wieder Herzschlagfinale, denn es sollte nochmal passieren. In der 120. Minute konnte Nico Hantschke den viel umjubelten Treffer zum 3:3 Ausgleich und zum fälligen Elfmeter schießen erzielen. Wahnsinn! Der Sportplatz in Oßling glich unter Flutlicht jetzt einem Tollhaus, fast wie im Fernsehen! Die Gastgeber begannen mit den Elfmetern und leider schoß der erste Schütze den Ball gleich über das Tor in den Nachthimmel! Da im Anschluss alle anderen neun Schützen vom Punkt trafen waren am Ende die Gäste mit 7:8 n. E. vorn und zogen in die nächste Runde ein. Schade für die Gastgeber und Glückwunsch nach Baruth!
Autor: M. Wenzel